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Der rote Mai - Rundbrief der Linkspartei

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Der Mai ist da und das in diesem Jahr auch an diesem traditionsreichsten Tag aller Protesttage anders ist, wird klar erkennbar sein, an den weitgehend ausfallenden Demonstrationen zum ersten Mai. Alle offiziellen Veranstaltungen sind auf ein Pandemie-Maß gestutzt worden und die so gewohnten Bilder zum ersten Mai werden in diesem Jahr wohl ausbleiben oder durch neue, kreative Formen des Protestes ersetzt. Auf Kreativität setzen Gastronomen nämlich am nachmittag auf dem Pferdenmarkt in Rotenburg (15:00 Uhr).

Das die Werte für die DIE LINKE steht, alles andere als aus dem letzten Jahrtausend sind lässt sich dieser Tage überall beobachten. Solidarität, noch vor einigen Monaten als Ideal einer toten Gesellschaft verlacht oder als Gutmenschengehabe verhöhnt, ist nun wieder in aller Munde und wird von allen Bürgern und Bürgerinnen verlangt. Mund-Nasen-Schutz als Akt der Solidarität, Nachbarschaftshilfe als gelebte Gemeinschaft und Balkonkonzerte zeigen, dass ein Miteinander wertvoll und doch unbezahlbar ist, gerade in Krisenzeiten. Die Maxime des Kapitalismus:"Wenn jeder für sich selber sorgt, dann ist für alle gesorgt." hat die Pandemie als bequeme Lüge einiger weniger Privilegierter entlarvt.

Das heute Millionen von Menschen nach nur fünf Wochen Shutdown vor dem wirtschaftlichen Nichts stehen ist eine Folge einer Politik die keinen Wert auf einen gerechten Mindestlohn gelegt hat. Das heute Kindergärten und Schulen nicht in der Lage sind unter besonderen Bedingungen zu arbeiten, liegt an den jahrzehntelangen Sparmaßnahmen im Bildungs- und Erziehungssystem. Das Menschen in problematischen Familien nun ganz alleine sind, ist einem rigiden Sparkurs bei den Jugendämtern und Frauenhäusern zu verdanken. Corona ist nicht die Wurzel der Probleme, es deckt sie nur auf.

Und auch bei den nun gewählten Methoden der Bekämpfung ist Wachsamkeit gefragt. Egal ob im großen Rahmen, wenn es darum geht eine TracingApp an die Bürger*innern zu bringen um sie zu überwachen oder im Kleinen, wenn plötzlich alle Schüler und Schülerinnen ihre privaten Daten über einen Anbieter wie Whats App versenden mögen und Lerninhalte auf Apples ICloud hochladen sollen, die Angst darf unsere Freiheit nicht auffressen. DIE LINKE Rotenburg stellt auch hier kritsche Nachfragen und pocht darauf, dass Datenschutz kein Luxusgut ist, dass einfach so nebenbei über Bord geworfen werden darf.

Unseren Stammtisch haben wir, ganz zeitgemäß, in den digitalen Raum verlegt. Wer zu uns stoßen möchte kann dies Montag, den 04.05 ab 20:00 Uhr über diesen Link tun. Er wird auch auf unserer Webseite erscheinen.

Sünje Loes

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