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Liebe LeserInnen,
wir begrüßen Dich im Jahr 2019!
Als Auftakt ins neue Jahr starten wir mit unserem elektronisches Informationsblatt alias Newsletter nicht wie gewohnt mit einer Datei, die via E-Mail versendet wird, sondern als aufbereitete E-Mail an Dich. Das neue System auf das unsere neue Webseite aufbaut, bietet uns diese Möglichkeit. Warum also das Rad neu erfinden, wenn wir bestehende Möglichkeiten erproben können? Stefan Klingbeil
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Clara-Zetkin-Frauenpreis 2019
Jetzt bewerben!
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DIE LINKE lobt anlässlich des Frauentages 2019 zum neunten Mal einen Preis aus, mit dem herausragende Leistungen von Frauen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Dieser Preis ist nach Clara Zetkin benannt. Als Mitbegründerin der proletarischen Frauenbewegung initiierte sie zusammen mit Käte Duncker die Einführung eines internationalen Frauentages, der zunächst das Frauenwahlrecht einforderte.
Über 100 Jahre später bleiben entscheidende Forderungen der Frauenbewegungen eingelöst. Clara Zetkin war nicht nur eine Frauenrechtlerin. Sie war auch eine starke Kämpferin für den Frieden. Sie setzte sich kompromisslos und unmissverständlich gegen Militarismus und Krieg und für die Sicherung des Friedens ein.
Im Sinne Clara Zetkins würdigt DIE LINKE mit dem nach ihr benannten Preis jährlich ein Projekt, das die Lebensbedingungen von Frauen verbessert, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft befördert oder anderen Frauen auf ihrem Lebensweg ein Vorbild, eine Anregung geworden ist.
Mit dem Preis wird ein aktuelles Projekt oder eine Initiative einer Frau ausgezeichnet. Unter www.dielinke-row.de/frauenpreis können Sie eine Fraueninitiative oder Ihr eigenes Projekt bewerben.
Der Einsende- bzw. Bewerbungsschluss ist am 31. Januar 2019. Informieren Sie uns gerne vor Ort über Ihren Vorschlag.
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Peition Pflegenotstand in Seniorenheimen jetzt unterschreiben
Pflegeaufstand für die Würde der alten Menschen
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Liebe Leser, ob jung oder alt, Pflege geht uns alle an!
Wenn nicht schon jetzt, dann doch spätestens, wenn wir auf pflegerische Hilfe angewiesen sein werden! Deshalb bitte weiterlesen und unser Anliegen mit Ihrer/eurer Unterschrift unterstützen.
Wir, die Initiatoren des Offenen Briefes zur Erhöhung der Entgeltkosten in Seniorenheimen im Land Brandenburg, übergaben diesen mit über 4335 Unterschriften öffentlich am 11.04.2018 dem Gesundheitsausschuss des Brandenburger Landtages sowie am 04.06.2018 dem Gesundheitsausschuss im Deutschen Bundestag. Es folgte eine öffentliche Anhörung im Gesundheitsausschuss zu dem Thema: „Eigenanteile in Pflegeheimen senken – Menschen mit Pflegebedarf finanziell entlasten“, der wir als Gäste beiwohnen konnten.
Zu Wort kamen Institutionen/Verbände/ Einzelsachverständige. Aufgrund ihrer Stellungnahmen erkannten wir, dass wir uns noch umfassender für bessere Pflege einsetzen müssen. Es geht nun nicht mehr nur um unser Hauptanliegen, gegen steigende Pflegekosten, die a l l e i n i g durch Betroffene und Angehörige zu bezahlen sind, zu protestieren.
Es geht um seit Jahren bekannte Missstände in allen Pflegebereichen. Über den Pflegenotstand ist genug geredet. Es ist Zeit zu handeln und zu ändern!
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Frieden und Gedenken
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Am 15. Januar gedenken wir zum 100. Jahrestag an die Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.
Am Sonntag, den 27. Januar gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus, am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.
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Stammtisch Rotenburg jetzt am ersten Donnerstag
Linke trifft sich dieses Jahr weiterhin im Schmidt's.
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Der Tag, an dem der monatliche Stammtisch in Rotenburg stattfindet hat sich verschoben. Im letzten Monat haben einige von Euch an einer Umfrage teilgenommen, die danach fragte, welcher Tag für Euch am geeignesten wäre. Die Stimmen fielen dabei gleichermaßen verteilt auf dienstags oder donnerstags. Nach einigen Überlegungen verlegen wir daher den regelmäßigen Stammtisch in Rotenburg auf den 1. Donnerstag im Monat. Wie gewohnt bleiben wir dem Schmidt's im Grafeler Damm 19 treu. Im Oktober fällt der erste Donnerstag wieder auf den Feiertag, sodass wir wie bereit im vergangenen Jahr den 10. Oktober als Termin ausgewählt haben. Eine grafische Jahresübersicht, die Du ebenfalls aus dem letzten Jahr kennst, haben wir erneut erstellt. Diese findet Du unter auf der Seite unserer Termine.
Der nächste Stammtisch findet am Donnerstag, den 03. Januar 2019 ab 19:00 Uhr statt.
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Bremervörder Lesung: Mit großen, sanften schwarzen Augen
Künstlerduo M.PöRT spielt aus den Gefängnisheften der Rosa Luxemburg.
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Noch vor dem politischen Jahresauftakt unserer Partei am 11. Januar möchten wir auf einen kulturellen Termin in Bremervörde hinweisen. Für den 10. Januar ist das Künstlerduo M.PöRT (Tristan Jorde aus Wien und Kristin Kehr aus Stade) nach Bremervörde geholt. In einer szenischen Lesung wird Mit großen, sanften schwarzen Augen... Aus den Gefängnisbriefen der Rosa Luxemburg aufgeführt. Der Eintritt ist frei. Am 10. Januar 2019 ab 20:00 Uhr auf der Kulturbühne im MöbelMarkt, Bremer Straße 11, Bremervörde. Mehr Informationen zur Veranstaltung findet Du im Termineintrag, hier entlang.
Eine private Fahrt von Rotenburg ist bereits organisiert. Interessierte können sich an Stefan Klingbeil (04261 / 96 39 776) wenden.
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Polizeigesetz auf Korrekturkurs
Druck zeigt Wirkung - Einige Stimmen dazu.
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Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Freiheit klaut!
Über 6000 Menschen sind am 08. Dezember in Hannover gegen das geplante Niedersächsische Polizeigesetz NPOG auf die Straße gegangen und gefordert: „Weg mit dem Polzeigesetz! Weg mit einer Politik, die den Leuten Angst macht!" Wir - DIE LINKE in Niedersachsen - bedanken uns bei allen, die dem Regen getrotzt haben und mit uns für ein solidarisches Land kämpfen!
Das Tageszeitung Neues Deutschland berichtete am 30. Dezember: "Noch 2018 wollte Niedersachsens SPD/CDU-Koalition das umstrittene neue Polizeigesetz verabschieden. Doch die Abstimmung im Landtag ist verschoben worden. Es seien Nachbesserungen der Novelle vonnöten, heißt es von Innenminister Boris Pistorius (SPD)."
Von Sigmar Walbrecht aus dem Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.:
Am vergangene Sonnabend fand in Hannover die zweite große Demonstration gegen das geplante „Niedersächsische Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG)“ statt. Ein breites Bündnis aus rund 150 Organisationen, zu denen auch der Flüchtlingsrat Niedersachsen gehört, hatten zum Protest aufgerufen. Mehrere tausend Menschen gingen in Hannover auf die Straße (zu den abweichenden Angaben zur Anzahl von Demo-Teilnehmer_innen siehe auch freiheitsfoo.de). Es ist absehbar, dass nicht zuletzt Geflüchtete durch die von vielen als verfassungswidrig eingeschätzten geplanten Änderungen durch das Polizeigesetz (siehe u.a. Stellungnahme von Thilo Weichert und RA Sven Adam), betroffen sein werden. Zu erwarten ist z.B. eine Zunahme von racial profiling auf Grund der Ausweitung zur Befugnis anlassloser Kontrollen oder die Ausweitung der Dauer der Ingewahrsamnahme bis zu 74 Tage allein auf Grund einer drohenden Gefahr oder laut Gesetzesbegründung u.a., um „den Erlass ausländerrechtlicher Verfügungen (z. B. nach § 58a des Aufenthaltsgesetzes) oder eine Inhaftnahme nach Strafverfahrens- oder ausländerrechtlichen Bestimmungen sicherzustellen“. Wohin das in der Praxis führen kann, wurde bereits in Bayern deutlich, als dort Geflüchtete zur „Abwehr einer drohenden Gefahr“, ohne dass ihnen eine konkrete Straftat vorgeworfen wurde, für drei Wochen eingesperrt wurden (siehe Beitrag auf Deutschlandfunk vom 12.07.2018).
Medienberichte zu Demos gegen Polizeigesetze in Niedersachsen und NRW:
Bericht auf tagesschau.de | Bericht auf heise.de | Bericht auf haz.de | Bericht auf ndr.de
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LAG Digitales Niedersachsen
Gründungssitzung erfolgte am 22. Dezember
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Die Digitalisierung hat viele Facetten, welche die Menschen in Niedersachsen in unterschiedlicher stärke betrifft. Während im ländlichen Raum ein einfaches Gespräch am Handy zu einem Problem werden kann, fragt sich evtl. eine Alten und Krankenpflegerin ob es bald Mechanische Kollegen geben wird.
Hierzu will sich die Landesarbeitsgemeinschaft Digitales Niedersachsen aus den verschiedenen Blickwinkeln austauschen und weiterbilden. Dadurch wollen Positionen zu Themen wie Datenschutz, Netzabdeckung und Arbeit 4.0 entwickelt werden, um mit ihnen dann die Arbeit des Landesverbandes zu unterstützen.
Wenn du Dich an der LAG Digitales Niedersachsen beteiligen möchtest, wird hier ein verschlüsseltes Beitrittsformular bereitgestellt: https://niedersachsen-digital.info/dabeisein/join/
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Hungerstreik beendet - Breite Solidaritätswelle mit Leyla Güven
29. Dezember 2018 - Landesgeschäftsstelle
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Solidarischer Hungerstreik der kurdischen Genoss*innen für die Freilassung der politischen Gefangenen in der Türkei am 21.12.2018 in der LINKEN Landesgeschäftsstelle beendet. Gruppenbild nach dem Aufräumen.
Eine Woche lang – vom 17.12 – 21.12.2018 - führten drei kurdische Verbände aus Hannover, das kurdische Demokratische Gesellschaftszentrum NAV-DEM, der kurdische Frauenverband Ronahi sowie der kurdische Studierendenverband YXK einen Solidaritäts-Hungerstreik für die inhaftierte kurdische HDP-Politikerin Leyla Güven in der Landesgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE. Niedersachsen durch.
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Kritik an Zwangsbeiträgen zur Pflegekammer ist völlig berechtigt
12.12.2018 - Pressemitteilung der LAG Betrieb & Gewerkschaft
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Immer mehr Verbände und Parteien üben Kritik an der neu eingerichteten Pflegekammer Niedersachsen und dieses völlig zu Recht, wie Jessica Kaußen, Sprecherin der LAG "Betrieb & Gewerkschaft" innerhalb der Partei DIE LINKE Niedersachsen, feststellt. Nicht nur, dass Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpfleger in die Pflegekammer per Zwangsmitgliedschaft gezwungen werden, auch die jetzt verschickten Regelbescheide sorgen für großen Unmut.
Alle Mitglieder sollen zunächst einen Regelbescheid über den Höchstbetrag von 140 Euro für das halbe Jahr 2018 erhalten. Dies ist natürlich ungerecht, da alle Mitglieder, egal wie hoch Ihr Einkommen ist, den gleichen Betrag zahlen sollen. Im nächsten Jahr sollen dann alle in Niedersachsen tätigen Fachkräfte der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege pro Jahr 280 Euro zahlen.
Der geforderte Betrag entspreche einem Bruttolohn von rund 70 000 Euro jährlich. "Jeder weiß, dass ein Gehalt von 70 000 Euro völlig unrealistisch ist", zitierte die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ, Freitag) Henning Steinhoff, den Leiter des Landesgeschäftsstelle Niedersachsen des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste, auch die Gewerkschaft Verdi spricht sich gegen diese Unverhältnismäßigkeit aus, Mitgliedsbeiträge müssen nach der Höhe des Einkommen gestaffelt werden.
Die niedersächsische Landesregierung nimmt die Beschäftigten per Zwangsmitgliedschaft in Haft und hat einen bürokratischen Apparat mit unklaren Handlungskompetenzen geschaffen. Gute Arbeit zu schaffen ist Aufgabe der Tarifpolitik. Für die Vertretung von berufspolitischen Interessen gibt es zudem die ständischen Berufsverbände, sagt Jessica Kaußen.
Für die Unterfinanzierung der Pflegeversicherung oder den Personalmangel in der Pflege ist die Bundesregierung in der Pflicht, noch ein Grund mehr der zeigt, wie unnötig die Pflegekammer Niedersachsen ist und wie richtig andere Bundesländer entschieden haben keine Pflegekammer einzusetzen.
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Hartz IV gehört aus Sozialgesetzbuch getilgt
18. Dezember 2018 - Katja Kipping
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Am 19. Dezember 2003, also vor 15 Jahren, stimmten auch die Bundesländer im Bundesrat dem Hartz IV-Gesetz zu. Es war eins von vier Gesetzen für "moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt", die die rot-grüne-Bundesregierung unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer auf den Weg brachte. Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, erklärt dazu:
Armut, Hungerlöhne und Stigmatisierung sind der rot-grüne "Hartz IV-Reformerfolg". Diesen fragwürdigen "Erfolg" der angeblichen Modernisierung dokumentiert der jüngste Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands: Die Armutsquote in Deutschland stieg innerhalb von zehn Jahren von 13,9 auf 16,8 Prozent. Zwei Drittel aller Erwerbslosen und knapp jede/r zehnte Erwerbstätige sind arm.
Wir LINKEN kämpften von Anfang an dagegen. Heute, 15 Jahre später, bin ich mehr denn je überzeugt: Hartz IV bedeutet für viele Armut, Stigmatisierung und Gängelei. Es ist an der Zeit, die große sozialpolitische Sünde Hartz IV aus den Sozialgesetzbüchern zu tilgen und stattdessen alle Menschen garantiert vor Armut zu schützen: durch gute Arbeit, ein längeres Arbeitslosengeld und durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung in Höhe von mindestens 1050 Euro.
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Deutsche Waffen im Jemen-Krieg
27. Dezember 2018 - Sevim Dagdelen - Bundestagsfraktion
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Laut der aktuellen Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der Abgeordneten Sevim Dagdelen genehmigt Deutschland weiter Waffen an die Länder der Arabischen Halbinsel. So wurden im letzten Quartal 2018 unter anderem Einzelausfuhrgenehmigungen für Rüstungsexporte in die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Kuwait in Höhe von 57,64 Millionen Euro erteilt. Alle drei Staaten beteiligen sich an dem von Saudi-Arabien geführten Kriegsbündnis im Jemen. Für Saudi-Arabien selbst wurden im letzten Quartal keine Genehmigungen erteilt. Allerdings betrug im gesamten Jahr 2018 der Wert der nach Saudi-Arabien bewilligten Exporte schon rund 416,4 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 254,5 Millionen Euro.
Dass die Bundesregierung entgegen aller Beteuerungen weiter Waffen an Länder liefert, die im Jemen an der Seeblockade und weiteren Kriegsverbrechen beteiligt sind, sieht die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sevim Dagdelen als eine moralische Bankrotterklärung. Die skrupellose Rüstungsexportpolitik der Merkel-Regierung sei so mitverantwortlich für die humanitäre Katastrophe im Jemen. Die Linke fordert, alle erteilten Genehmigungen an die im Jemenkrieg beteiligten Staaten sofort zu widerrufen. Es braucht einen umfassenden Stopp der Genehmigungen und Ausfuhren an Waffen für die im Jemen-Krieg beteiligten Länder.
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Eine linke Zukunft für Europa?
25. Dezember 2018 - Björn Radke und Axel Troost
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Im Mai 2019 stehen die Wahlen zum Europäischen Parlament an. Für alle Parteien links der Mitte besteht die zentrale Herausforderung im Zurückdrängen der rechten und rechtspopulistischen Parteien.
Im Mai 2019 stehen die Wahlen zum Europäischen Parlament an. Für alle Parteien links der Mitte besteht die zentrale Herausforderung im Zurückdrängen der rechten und rechtspopulistischen Parteien. Denn die EU- Kritiker, Rechtspopulisten und Rechtsradikalen sind auf dem ganzen Kontinent auf dem Vormarsch. Die Gesamtsituation in Europa ist kritisch und die Neuwahlen zum europäischen Parlament im Mai 2019 verheißen keineswegs einen Aufbruch.[1] Großbritannien verlässt im März 2019 die europäische Gemeinschaft. Nicht nur viele Briten, Franzosen und Italiener wissen ein geregeltes Miteinander in der EU nicht angemessen zu schätzen – hinzukommen viele Osteuropäer, die etwa Vorgaben der EU-Kommission zu Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit in den Wind schlagen. Außerdem steht den Großmächten USA, Russland und China schon aus geopolitischen und wirtschaftlichen Gründen ein zusammengeschlossenes Europa von 500 Mio. Menschen eher im Wege. Diese Krise, verbunden mit dem Aufstieg des Populismus, hat viele Gründe – allen voran die Tatsache, dass die sozialen und demokratischen Ideale des europäischen Projekts allzu oft missachtet werden. »Europa« verbinden die Europäer heute eher mit Sozialdumping und damit, dass Arbeitnehmer gegeneinander in Konkurrenz gesetzt werden, als mit Frieden, Wohlstand und den geschaffenen Freiheiten. Die Wirtschaftspolitik, die heute in der EU praktiziert wird, gefährdet die Errungenschaften in den sozialen Rechten, im Umweltschutz und in der sozialen Demokratie in den Mitgliedstaaten. Wenn Europa morgen noch bestehen will, muss es unsere Bürger wieder näher zusammenbringen und einen Binnenmarkt schaffen, der die Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessert und diese Rechte nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch in der Union fördert.
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Rechtsgutachten bestätigt: Europäischer Verteidigungsfonds ist illegal
Straßburg - 12. Dezember - Pressemitteilung Sabine Lösing MdEP und Martin Schirdewan MdEP (DIE LINKE.)
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Im Vorfeld der heutigen Plenarabstimmung zur Einrichtung des Europäischen Verteidigungsfonds stellten Sabine Lösing, Koordinatorin der EP-Linksfraktion GUE/NGL im Auswärtigen Ausschuss (AFET), im Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung (SEDE) und Schattenberichterstatterin für den Verteidigungsfonds im AFET und Martin Schirdewan, designierter Spitzenkandidat der DIE LINKE für die kommenden Europawahlen und Schattenberichterstatter für den Verteidigungsfond im Binnenmarktausschuss (IMCO), ein Rechtsgutachten vor.
Das Rechtsgutachten des renommierten Rechtswissenschaftlers Andreas Fischer-Lescano von der Universität Bremen zeigt die Unrechtmäßigkeit des Europäischen Verteidigungsfonds (EVF) auf, unter anderem aufgrund von Artikel 41 (2) VEU. Die Einrichtung des EVF verstößt somit gegen den Vertrag der Europäischen Union.
Europaabgeordnete Sabine Lösing erklärt dazu: „Wer die EU-Militärunion nicht auf den Trümmern des Rechts ausbauen will, der darf dem Verteidigungsfond heute Nachmittag nicht zustimmen. Das Gutachten beweist, dass der EVF illegal ist. Es wird klar wo die Prioritäten in der EU liegen. Wenn mit Steuergeldern zukünftig Rüstungskonzerne bei der Entwicklung von Killer-Robotern und bewaffneten Drohnen massiv subventioniert werden sollen, dann wird der EU-Vertrag zur Kann-Bestimmung degradiert."
„In Anbetracht der neusten Zahlen vom Friedensforschungsinstituts SIPRI sind die EU-Rüstungsvorhaben umso alarmierender. Die Rüstungsausgaben stiegen das dritte Jahr in Folge; und nun will die EU nochmals mehr Geld in diese todbringende Industrie pumpen.“
Der Europaabgeordnete Martin Schirdewan weiter: „Dieses Gutachten bestätigt unsere schlimmsten Vermutungen bezüglich des Europäischen Verteidigungsfonds. Damit ist offensichtlich, dass die Kommission durch die geplante Umverteilung von öffentlichen Geldern aus den Struktur- und Regionalfonds in militärische Projekte nicht nur politisch grundfalsch handelt, sondern geltendes europäisches Recht bricht. Wir werden gemeinsam mit der Bundestagsfraktion DIE LINKE alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um diese Politik zu stoppen.“
Das Gutachten findet ihr hier: https://www.sabine-loesing.de/de/article/754.rechtsgutachten-best%C3%A4tigt-europ%C3%A4ischer-verteidigungsfonds-ist-illegal.html
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Seminar zur Theorie und Praxis linker Politik
Politikakademie für junge Aktive.
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Linke Politik will die Welt verändern. Dafür braucht sie Wissen über die Gesellschaft und ein kritisches Verständnis von den Machtverhältnissen, die sie verändern will. Sie braucht Menschen, die sich von den Mächtigen nicht abschrecken lassen und die Spaß daran haben, sich mit anderen zu vernetzen und in politische Prozesse einzubringen. Und sie braucht Ideen, wie das passieren soll.
Dieser Kurs bietet die Gelegenheit, euch zusammen mit anderen jungen, politisch engagierten Menschen theoretisches Wissen und praktisches Handwerkszeug anzueignen, um grundlegende Veränderungen voranzubringen und einen gesellschaftlichen Wandel von links mitzugestalten.
Zum einen beschäftigen wir uns intensiv mit gesellschaftspolitischen Fragen: Wie funktioniert der Kapitalismus, warum ist er so krisenanfällig und zugleich so stabil? Warum gibt es Rassismus und Patriarchat? Wie hängt das alles miteinander zusammen, und wie können wir dem begegnen? Zum anderen geht es um die Praxis politischen Handelns: Wie treffen wir gemeinsam Entscheidungen? Wie gewinnen wir Mitstreiter*innen und Verbündete, wie binden wir Interessierte ein? Wie gehen wir produktiv mit Differenzen um?
Du willst die Welt nicht nur verschieden interpretieren, sondern sie auch verändern? Hier bist du richtig! Zum Kursprogramm.
Bewerbt Euch jetzt! Die Teilnahmegebühr für den gesamten Kurs beträgt 75 Euro. Bewerbungsschluss ist der 17. Februar 2019. Bei Bedarf bieten wir Kinderbetreuung an. Bitte bei der Bewerbung gleich angeben, auch falls weitere Unterstützung (Assistenz oder Gebärdendolmetschen o.ä.) benötigt wird. Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V. | Otto-Brenner-Straße 1 | 30159 Hannover | Tel: 0511-2790934 | Kontakt: Nils.Merten@rosalux.org
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Krasse Zeiten.
Wie organisieren wir linke Mehrheiten? Frühlingsakademie für alle, die sich mit den Zuständen nicht abfinden.
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SAVE THE DATE! – 10. Frühlingsakademie der LINKEN
Donnerstag, 30. Mai bis Sonntag, 2. Juni 2019 am Werbellinsee (nahe Berlin)
#wirsindmehr. Das wurde in den vergangenen Monaten immer wieder sichtbar: in München, in Chemnitz, in Hamburg, in Berlin. Doch der Wind bläst scharf von rechts, von oben regiert ein Programm der sozialen Kälte. Auf der politischen Bühne jagt ein Krisenereignis das nächste, die rasanten Umbrüche sind auch Ausdruck einer offenen geschichtlichen Situation: Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft? Das kann verunsichern. Nichtsdestotrotz lassen viele Menschen sich nicht entmutigen. Sie gehen für unteilbare Solidarität auf die Straße. Sie erheben ihre Stimme in den Betrieben, an den Unis, am Stammtisch oder im Wald. Die LINKE ist Teil dieser Bewegung der Vielen. Wie werden aus den Vielen noch mehr? Wie verbinden wir die zahlreichen Stimmen zu einer gemeinsamen Kraft? Welche Perspektiven, Sehnsüchte und Visionen einer besseren Welt teilen wir? Wie achten wir aufeinander, lernen voneinander, stärken solidarische Strukturen? Wie eignen wir uns die Partei an, verändern sie, damit sie unser politisches Zuhause bleibt oder wird? Was können wir von linken Gruppen und Parteien aus anderen Ländern lernen? Direkt nach den Europawahlen wird es auch Zeit zum Austausch und Kräftesammeln geben.
Wir wollen vier Tage lang miteinander diskutieren, lernen, analysieren – und wenn die Köpfe rauchen, eine Runde in den Werbellinsee springen!
Anfang Januar 2019 erfolgt die Ausschreibung der Frühlingsakademie. Dann ist es auch möglich, sich über das Online-Formular anzumelden.
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Regelmäßige Termine
Gesprächskreis Bremervörde
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Der Gesprächskreis Bremervörde, der jeden Montag stattfindet, lädt zur Teilnahme ein. Bei Interesse, trete an Tanja heran. Der Gesprächskreis ist mit, aber nicht von DIE LINKE.
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Wir haben es satt! Essen ist politisch.
Ab zur Demonstration nach Berlin
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und es bestehen gleich zwei Möglichkeiten! - Mit LINKEN in einem von drei Kleinbussen für 15€ pro Person nach Berlin.Vor Ort geht es mit den Genossen in einen Niedersachsen-Block. Die Busse kommen jeweils aus Oldenburg, Wilhelmshaven und Osterholz. Ein Absprache ist daher notwendig. Die Telefonnummer für die Anmeldung und Einzelheiten lautet: 0441-57042904.
- Die Greenpeace-Gruppe Buchholz organisiert und koordiniert die Fahrt mit dem Schönen Wochenende-Ticket. Die Kosten werden durch alle Teilnehmer*innen geteilt, ca. 14€/Person, Kinder bis 14 Jahre (incl.) kostenlos. Abfahrt in Scheeßel 5:35 Uhr. Rückfahrt von Berlin: 17:02 Uhr. Ankunft: 21:27 Uhr. Verbindliche Anmeldung bitte per Email an alexavetter@t-online.de oder Telefon 04181-97914.
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Interesse an der Partei DIE LINKE?
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Haben wir Dein Interesse an der Partei DIE LINKE geweckt? Willst Du Parteimitglieder vor Ort kennenlernen? Neben unserem Stammtisch in Rotenburg und dem Gesprächskreis in Bremervörde kannst Du einen Blick auf unsere Seite der Ansprechpartner*innen werfen. Dort findest du direkten Kontakt zu LINKEN in deiner Nähe. Jede Veranstaltung der Partei ist öffentlich. Du kannst sie jederzeit als Gast besuchen. Oder hast du ein Anliegen an unsere Abgeordneten in Bremervörde oder im Kreistag? Für Fragen steht dir der Vorstand gerne zur Seite. Außerdem hat die Bundestagsfraktion ein Regionalbüro in Buxtehude eingerichtet.
Mitmachen und einmischen! Für Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Gegen Waffenexporte und Kriegseinsätze der Bundeswehr. Für mehr Demokratie und eine gerechte Verteilung des Reichtums. Hier kannst Du sofort und online Deinen Eintritt in die Partei DIE LINKE erklären.
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