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LNG-Terminals sind ökonomischer und ökologischer Irrweg

Gestern informierte Hubertus Zdebel über mögliche LNG-Terminals in Nordddeutschland.

Warum wir nicht dafür sind Flüssiggasterminal zu bauen und zu subventionieren? LNG-Terminals

  • sind betriebswirtschaftlich ein Minusgeschäft. Nur durch Subventionen aus Deutschland und möglicherweise der EU wird es möglich sein, diese Anlagen aufzubauen.
  • bieten geostrategisches Konfliktpotential. Donald Trump setzt Hand und Hand mit Junker auf EU-US Beziehungen. Die (wirtschaftlichen) Beziehungen zwischen Deutschland (der EU) und Russland werden weiterhin beschnitten und eingedämmt. Ist für Europa eine solche Strategie sinnvoll?
  • ist ökonomischer Murks - US-Fracking-Gas ist teuer; die bestehenden Terminals sind unter 30% ausgelastet. Wir finden, das reicht!
  • Ökologischer Murks - Energiewende mit erneuerbaren Energien voranbringen!

Mehr zu den Aussagen von Hubertus Zdebel finden Sie hier.


S: Klingbeil

Zum Förderungsantrag für ein LNG-Terminal in Stade

Pressemitteilung

Am Mittwoch, den 17. Oktober, berichtete die Kreiszeitung (DPA Meldung) über die Beantragung von Fördermitteln zum Bau eines Terminals für Flüssigerdgasimporte in Stade.

DIE LINKE im Landkreis Stade spricht sich gegen das Bauvorhaben aus und richtet ihre Bedenken in einer Resolution an den Landkreis Stade. (Siehe Pressemitteilung)

DIE LINKE im Landkreis Rotenburg sieht ebenfalls erhebliche Bedenken in dem Vorhaben. „Wenn wir uns hier gegen das Fracking aussprechen, aber uns andernorts gefördertes Fracking-Gas ins Land holen, wie es durch das LNG-Terminal in Stade passieren wird, dann halte ich dies für eine inkonsequente Haltung unsererseits. Unverständlich wird es allemal, wenn dies auch noch durch die beantragte Subventionierung der entsprechenden Infrastruktur passieren würde.“ so Stefan Klingbeil.

Der Aussage von US-Botschafter Richard Grenell, Arbeitsplätze würden geschaffen werden, stellt Klingbeil entgegen: „Welche Werte liegen zu Grunde, Arbeitsplätze zu schaffen, die auf Kosten der Gesundheit von Bürger und Bürgerinnen und damit auch von Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen anderer Branchen entstehen? Unseren Vorstellungen einer gemeinsamen Wertegemeinschaft jedenfalls keine. Ob Arbeitnehmer in Deutschland oder in den Vereinigten Staaten betroffen sind – weder Menschen noch die Natur sollten unter den Folgen von Fracking leiden oder schaden nehmen müssen.“

DIE LINKE steht für ein generelles Frackingverbot ohne Hintertüren.

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