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Der Stammtisch am Montag, 06. Januar entfällt.


Alternative Lösungen für Parkplatzerweiterung an der BBS Rotenburg gefordert

Der Kreisvorstand spricht sich für die Prüfung alternativer Lösungen zur Parkplatzerweiterung an den Berufsbildenden Schulen in Rotenburg aus. Außerdem kritisieren wir, dass die Kosten des Ver- bzw. Ankaufs der Öffentlichkeit wissentlich vorenthalten werden, als wäre es eine private Unternehmung. Im Landkreis munkelt man, es handele um 230.000€.

Im Kern tragen wir die Idee, eine Erweiterung der Parkfläche auf dem bestehenden Parkplatz durch eine Parkdeckkonstruktion mit moderner vertikaler Grünbepflanzung. Auf einem Dach des Parkdecks könnten Solarmodul installiert werden, die dem Stromverbrauch der Berufsschule gegengerechnet werden könnten. Bei der Parkplatzerweiterung könnten zudem E-Ladesäulen gleich mit bedacht werden. Wenn schon neu, dann auf die Zukunft ausgerichtet! Ein Bereich für Lehrkräfte könnte wie bereits angedacht hier ebenfalls mittels Schranke ausgewiesen werden.

Diese oder ähnliche Alternativen hätte den Vorteil, dass keine neue Versiegelung bestehender Grünanlagen getätigt werden müsse und der zusätzliche Verkehr in der Castorstraße ausbliebe. Das Argument, ein ungepflegtes bewaldetes Stück nunmehr umzunutzen weisen wir zurück. Mehr Personal zur Pflege der städtischen Grünanlagen würde dieses Problem lösen um die zunehmende Zahl junger Familien in der Nachbarschaft einen Anreiz zu geben, öfter den Spielplatz zu besuchen und gemeinsame Kontakte schließen. Im übrigen: Eine Umsetzung des Spielplatzes – der auch nicht besser gepflegt werden würde – verschiebt das Problem nur, es löst es nicht.

Eine Verbindung zwischen einem Parkplatz an der Castorstraße und dem Gelände der Berufsschule durch einen Gehweg böte einen Anreiz für Schüler und Schülerinnen hinter der Schule zu parken um nach Schulende dem Parkplatzstau schneller zu entkommen.

Da auf absehbare Zeit sowohl unter dem bestehenden Landrat als auch der Landesregierung keine flächendeckende – innovative – Verkehrswende für ländliche Räume sichtbar ist, werden wir diesen negativen Anreiz für Berufsschüler leider in Kauf nehmen müssen.

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