„Zwei engagierte und gut integrierte Schüler“, schreibt die Schule auf Instagram, würden in ein Land abgeschoben, aus dem sie geflohen sind. Offenbar in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch holte die Gewalt des Staates die zwei Brüder aus dem Campus in Rotenburg, um sie zurück zu fliegen, in ein Land, das für sie mit Flucht und Vertreibung verbunden ist. Der Kreisverband der Linken Rotenburg/Wümme verurteilt dieses unmenschliche und moralisch verwerfliche Vorgehen der beteiligten Behörden. Wir erkennen nicht, inwieweit das Abschieben von zwei „engagierten und gut integrierten“ Schüler:innen die Stadt und den Landkreis in irgendeiner Art und Weise sicherer macht? Vielmehr werden Mitschüler:innen und Freunde von heute auf morgen auseinander gerissen. Wie bereits mehrfach im Landkreis durchgeführt, setzt Marco Prietz offenbar vermehrt darauf, die Abschiebung junger Menschen zu organisieren. Die Linke fordert den Landkreis auf, die Abschiebung von Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien sofort auszusetzen und sich zudem auf Landes- und Bundesebene bei ihren Parteien für eine menschliche Asylwende einzusetzen. Weiterlesen
Rotenburgs öffentliche Gelder für 2026 werden am Donnerstag festgelegt. Mit dem Wissen, dass 3.180€ für kostenloses Mittagessen für Kinder an der Armutsschwelle fehlen, soll der Haushalt trotzdem beschlossen werden. Der Bürgermeister geht von weniger Bedarf aus und kann sich da auf die Konservativen der CDU verlassen. Es sollen Gelder vom letzten Jahr genutzt werden, doch auf Nachfrage von @DerKlingeil stellte sich heraus: Da fehlen 3.180€ bis Jahresende. Nachgebessert wurde nicht. Unterschiedliche Wahrnehmung: Erst kürzlich hieß es in Medien, dass die Armutsquote leicht angestiegen ist und damit sind auch mehr Kinder betroffen. Wir - Linke und Grüne - wollen, dass dieser Betrag fest eingeplant wird und haben dafür einen Änderungsantrag gestellt. Weiterlesen
Der Kreisverband von Die Linke Rotenburg lädt zu einem Vortrag am 20. Februar um 18:30 Uhr ins Rathaus Rotenburg ein, in dem über die aktuelle geopolitische Lage von Kurden in Rojava, Nordsyrien berichtet wird. Der Vortrag ist kostenlos. Die sogenannte Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien ist ein autonomes Gebiet im Nordosten von Syrien, bekannt als Rojava. Es wird von Kurdinnen und Kurden sowie von Assyrern, Arabern und anderen Minderheiten bewohnt. Die Ethnologin und Aktivistin Anja Flach beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Demokratischen Föderation in Nordsyrien und referiert, neben einer grundlegenden Erläuterung dieser direkten Demokratie, mit geografischen Bebilderungen zur aktuellen Situation. Während die kurdischen Volksverteidigungseinheiten 2014 den Islamische Staat erfolgreich bekämpften und hierfür Internationale Beachtung fanden, leidet die Autonomieregion seit 2016 unter militärischen Angriffen und Teilbesetzungen durch die Türkei. Auch nach dem Fall des Assad-Regimes in Syrien Ende 2024 kehrt keine Ruhe in Syrien für Kurdinnen und Kurden ein. Seit Anfang des Jahres greifen unter dem Interimspräsidenten Ahmed al-Scharaa (Dscholani) Einheiten der Demokratischen Kräfte… Weiterlesen
Auf der Homepage der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen findet Ihr ab sofort kommunalpolitische Podcasts, Videos, Texte, Seminarangebote und vieles mehr gebündelt auf einer Sonderseite. Zur Seite: Weiterlesen
Die Geschäftsführung des Rotenburger Agaplesion Diakonieklinikums möchte die Abteilung für den internen Patiententransport auflösen und bereitet eine Kündigung von rund 50 Mitarbeiter:innen vor. Teile von ihnen sollen aus Sicht der Geschäftsführung eine Ausbildung beginnen, anderen droht sonst die Arbeitslosigkeit. Wir kritisieren, dass die Leitung bereits seit Wochen daran arbeitet, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Patiententransportwesens dazu zu drängen eine Ausbildung zur Pflegeassistenz zu machen, denn andernfalls stehe die Entlassung im Raum. Seit letzter Woche ist klar: In einem Schreiben an die Mitarbeitendenvertretung werden die Entlassungen konkret benannt. Wer deren Arbeit in Zukunft übernehmen soll - das betrifft auch Teile der hausinternen Logistik - ist seitens der Geschäftsführung bis heute nicht bekannt gegeben worden. Wir nehmen daher an, dass die zukünftigen Pflegeassistenten und Pflegeassistentinnen neben ihrer Kernarbeit auch den Patiententransport übernehmen müssen und während der Ausbildungszeit kann es dazu führen, dass Krankenpfleger:innen diese Arbeit übernehmen müssen. Es ist daher anzunehmen, dass die Mehrbelastung der Pflegekräfte durch zusätzliche Tätigkeiten auf den… Weiterlesen
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