Seit dem Prostitutionsgesetz von 2002 gilt Sexarbeit in Deutschland als legale Dienstleistung. 2017 wurden mit dem Prostituiertenschutzgesetz strengere Regeln eingeführt, z. B. der sog. „Hurenpass“. Derzeit arbeitet eine Expert*innenkommission an möglichen Verbesserungsvorschlägen der gültigen Gesetzeslage. Aktuell wird eine weitere Regulierung von der CDU auf Bundesebene gefordert und vielerorts diskutiert: das Sexkaufverbot („Nordisches Modell“).
Zusammen mit Christin vom Landesverband Sexuelle Gesundheit Niedersachsen sowie mit Bernadeta und Saskia von Phoenix, der niedersachsenweit agierenden Fachberatungsstelle für Sexarbeitende, wird es einen kurzen Input zur Arbeit von Phoenix und zur derzeitigen gesetzlichen Lage der Sexarbeit geben. Anhand unserer Erfahrungen aus den Corona-Lockdowns stellen wir mögliche Auswirkungen eines Sexkaufverbotes vor und möchten mit euch darüber diskutieren, was Sexarbeitende tatsächlich benötigen.
Den Link zur Videokonferenz könnt ihr als Mitglied hier abrufen.
Wenn ihr noch keinen Cloud-Zugang habt, könnt ihr ihn bei eurem Kreisverband bekommen.
Die Aktivenkonferenz ist für alle Mitglieder offen.
Verantwortlich: Hilke Hochheiden & Christoph Podstawa
