Heeslingen plant neues Gewerbegebiet: Grüne und Linke warnen

Zevener Zeitung, Sabine Hennings

"Heiko Pries und Lars Kelbert kritisieren in ihrer Stellungnahme aber auch Bürgermeister Frank Braasch: 'Es ist aus Sicht unserer Fraktion verantwortungslos, dass der Bürgermeister, der zudem Fraktionssprecher der CDU in der Samtgemeinde ist und mit der Mehrheitsgruppe es bisher nicht geschafft hat, einen gesetzeskonformen Haushalt in der Samtgemeinde Zeven zu verabschieden, nun auch noch ein finanzielles Wagnis solchen Ausmaßes in Heeslingen eingeht. Dies geschieht in einer Phase enorm gestiegener Lebenshaltungskosten und der begonnenen Rezession, in der die Bürger gezwungen sind, ihre Einkünfte zusammenzuhalten, um ihren Lebensstandard aufrechtzuerhalten.'" Weiterlesen

Marode Sporthallen, mangelnde Fachräume in Schulen und Kosten für das Mittagessen: Am Mittwochabend, den 08. April, lädt der Kreisverband der Partei Die Linke zu einem bildungspolitischen Gespräch ab 19:00 Uhr in das Restaurant Domshof in der Goethestraße 32 in Rotenburg ein. Zu Gast ist die Bundestagsabgeordnete Maren Kaminski, Diplom Sozialwissenschaftlerin und Mitglied im Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, die zunächst die Stiftung Lager Sandbostel besucht, um im Anschluss in Rotenburg halt zu machen. Kaminski berichtet aus ihrer parlamentarischen Arbeit, in der sie sich, unter anderem für ein gerechtes Bildungssystem einsetzt und gibt einen Überblick über die aktuelle bildungspolitische Lage auf Bundesebene. Die Bundestagsabgeordnete möchte mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen, um die angesprochenen Sorgen und Probleme mit nach Berlin zu nehmen. Aus der Aktualität heraus werden marode Sporthallen, mangelnde Fachräume in Schulen und Kosten für das Mittagessen, ob in Schulen oder Kindergärten, Thema werden. Zudem erfolgt eine Einordnung der Situation in Niedersachsen, sowie ein Überblick auf Perspektiven und linke Forderungen in der Kommunalpolitik. Stefan Klingbeil wird als einer der Sprecher kurz die Landesarbeitsgemeinschaft Bildung der niedersächsischen Linkspartei vorstellen und die Inhalte des Abends mit in die Arbeitsgruppe nehmen, in der auch Nicht-Mitglieder der Partei mitwirken können. Weiterlesen

Die in der letzten Kreistagssitzung beschlossene Satzung zur Ferienbetreuung für Kinder erweist sich bei genauerem Hinsehen als eine Subventionsmaschine für all jene, die eine Betreuung ihrer Kinder auch anderweitig realisieren könnten. Mit 130 Euro pro Woche, plus Kosten für das Mittagsessen, Ausflüge sowie Bastelmaterialien dürfte diese Betreuung für viele Eltern nicht erschwinglich sein. Schon zwei Kinder im Grundschulalter würden Kosten in Höhe von mehr als 1000 Euro für die vier Wochen verursachen. „Das ist gerade in einem Landkreis, in dem viele Menschen im Niedriglohnsektor arbeiten ein Schlag ins Gesicht“, zeigt sich Sünje Loës empört. „Zwar werden Empfänger von Sozialhilfeleistungen freigestellt, doch für all jene, die viel arbeiten für wenig Geld, bedeutet diese Satzung, dass die gesetzlich vorgeschriebene Ferienbetreuung für sie nicht zugänglich ist.“ Der Landrat Marco Prietz (CDU) hat darauf hingewiesen, dass es sich bei den 130 Euro um ziemlich genau die Hälfte der jeweils entstehenden Kosten pro Kind handelt, der Landkreis also gleichfalls einen Zuschuss von 130 Euro leistet. Dieser Zuschuss aus dem Steuersäckel, kommt nun also all jenen zugute, die über ein ausreichend großes Einkommen verfügen, um mehr als 500 Euro Betreuungskosten in vier Wochen für ein Kind zu stemmen, während all jene, die auf zwei volle Einkommen angewiesen sind, Probleme haben dürften, das Angebot wahrzunehmen. Im Stich gelassen werden hier all jene, die jeden einzelnen Arbeitstag brauchen, um ihre Rechnungen bezahlen zu können und diejenigen, die nur auf den gesetzlichen Mindesturlaubsanspruch zurückgreifen können, um Ferienzeiten abzudecken. Unmissverständlich klar gemacht hat der Landrat auch, dass in Zukunft weiterhin mit der CDU kein Kurswechsel zu erwarten ist. So hieß es in Reaktion auf entsprechende Anregungen von unter anderem Loës weiter, dass eine Staffelung der Kosten nach Einkommen zu viel Arbeit bedeute. Das Kredo lautet: Die Entlastung der unteren… Weiterlesen

Rotenburgs öffentliche Gelder für 2026 werden am Donnerstag festgelegt. Mit dem Wissen, dass  3.180€ für kostenloses Mittagessen für Kinder an der Armutsschwelle fehlen, soll der Haushalt trotzdem beschlossen werden. Der Bürgermeister geht von weniger Bedarf aus und kann sich da auf die Konservativen der CDU verlassen. Es sollen Gelder vom letzten Jahr genutzt werden, doch auf Nachfrage von @DerKlingeil stellte sich heraus: Da fehlen  3.180€ bis Jahresende. Nachgebessert wurde nicht. Unterschiedliche Wahrnehmung: Erst kürzlich hieß es in Medien, dass die Armutsquote leicht angestiegen ist und damit sind auch mehr Kinder betroffen. Wir - Linke und Grüne - wollen, dass dieser Betrag fest eingeplant wird und haben dafür einen Änderungsantrag gestellt. Weiterlesen

Der Kreisverband von Die Linke Rotenburg lädt zu einem Vortrag am 20. Februar um 18:30 Uhr ins Rathaus Rotenburg ein, in dem über die aktuelle geopolitische Lage von Kurden in Rojava, Nordsyrien berichtet wird. Der Vortrag ist kostenlos. Die sogenannte Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien ist ein autonomes Gebiet im Nordosten von Syrien, bekannt als Rojava. Es wird von Kurdinnen und Kurden sowie von Assyrern, Arabern und anderen Minderheiten bewohnt.  Die Ethnologin und Aktivistin Anja Flach beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Demokratischen Föderation in Nordsyrien und referiert, neben einer grundlegenden Erläuterung dieser direkten Demokratie, mit geografischen Bebilderungen zur aktuellen Situation.  Während die kurdischen Volksverteidigungseinheiten 2014 den Islamische Staat erfolgreich bekämpften und hierfür Internationale Beachtung fanden, leidet die Autonomieregion seit 2016 unter militärischen Angriffen und Teilbesetzungen durch die Türkei. Auch nach dem Fall des Assad-Regimes in Syrien Ende 2024 kehrt keine Ruhe in Syrien für Kurdinnen und Kurden ein. Seit Anfang des Jahres greifen unter dem Interimspräsidenten Ahmed al-Scharaa (Dscholani) Einheiten der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) sowie Milizen der syrischen Übergangsregierung und das türkische Militär die Volksverteidigungseinheiten der Kurdinnen und Kurden an und drängen sie zurück.  So ist Kobanê, mit rund 600.000 Einwohner:innen eine der größten Städte in dem kurdischen Autonomiegebiet, seit dem 18. Januar vollständig belagert. Menschen sind ohne Schutz, der Strom sei gezielt abgeschaltet worden, wodurch die Wasserversorgung weitestgehend zusammenbrach. Weiterlesen

Kommunalpolitische Sonderseite der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

Auf der Homepage der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen findet Ihr ab sofort kommunalpolitische Podcasts, Videos, Texte, Seminarangebote und vieles mehr gebündelt auf einer Sonderseite. Zur Seite: Weiterlesen

Die Geschäftsführung des Rotenburger Agaplesion Diakonieklinikums möchte die Abteilung für den internen Patiententransport auflösen und bereitet eine Kündigung von rund 50 Mitarbeiter:innen vor. Teile von ihnen sollen aus Sicht der Geschäftsführung eine Ausbildung beginnen, anderen droht sonst die Arbeitslosigkeit. Wir kritisieren, dass die Leitung bereits seit Wochen daran arbeitet, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Patiententransportwesens dazu zu drängen eine Ausbildung zur Pflegeassistenz zu machen, denn andernfalls stehe die Entlassung im Raum. Seit letzter Woche ist klar: In einem Schreiben an die Mitarbeitendenvertretung werden die Entlassungen konkret benannt. Wer deren Arbeit in Zukunft übernehmen soll - das betrifft auch Teile der hausinternen Logistik - ist seitens der Geschäftsführung bis heute nicht bekannt gegeben worden. Wir nehmen daher an, dass die zukünftigen Pflegeassistenten und Pflegeassistentinnen neben ihrer Kernarbeit auch den Patiententransport übernehmen müssen und während der Ausbildungszeit kann es dazu führen, dass Krankenpfleger:innen diese Arbeit übernehmen müssen. Es ist daher anzunehmen, dass die Mehrbelastung der Pflegekräfte durch zusätzliche Tätigkeiten auf den Stationen weiter steigen wird und sich der Krankenstand unter den Kolleginnen und Kollegen erhöhen wird. Zudem bedeutet der Wegfall der übernommenen Tätigkeiten im Logistikbereich unweigerlich auch Mehrarbeit bei den anderen Mitarbeitenden. Ob dies ein Weg ist, Fachkräfte zu sichern, bleibt fraglich. In aller Deutlichkeit kritisiert Die Linke, dass Fakten geschaffen werden, obwohl es kein schriftliches Konzept gibt, was dem Kollegium transparent gemacht wird und wodurch die Mitarbeitervertretung nur bedingt reagieren kann. Dies zeigt, dass einer Geschäftsführung eines Konzerns nur bedingt vertraut werden kann. Dass überhaupt Kündigungen vorgenommen werden, ist ein Unding. Fakt ist, dass seit letzter Woche Kündigungen real werden. Der Mitarbeitendenvertretung liegt… Weiterlesen

Neuer Kalender "soziale Bewegungen 2026"

Geschichtswerkstatt e.V.

Zum 17. Mal dokumentiert der "Kalender-soziale-Bewegungen" auf 15 Seiten inklusive kreativem Termin-Kalendarium das Engagement von Gruppen, Initiativen, Gewerkschaften für soziale Gerechtigkeit, Antifaschismus, Frieden, prima Klima, Kultur und gemeinsamen Spaß. Schwerpunkte im Kalender sind aktuelle Powerfrauen unserer Region, Demos für Demokratie, Streiks und spontan wird in Schweringen gegen AfD protestiert. Verden-Nienburg entwickelt sich zum "Bankenviertel gegen Rassismus". Wir von der Geschichtswerkstatt e.V. haben keine Mühen gescheut. Der Kalender kostet 14 Euro. Ab 5 Ex. Rabatt möglich. Im Internet gibt es den ungewöhnlich erlebnisreichen Kalender hier zu sehen: antifa.sfa.over-blog.com und zu bestellen bei: charly_schule@yahoo.de. Weiterlesen

Bunte Socken sind beim Straßenfeger

Sünje Loës

Die Tüten mit Spenden wurden samt vieler warmer Sachen beim Straßenfeger abgegeben. Vielen Dank allen Spendern, Helfern und Sammelstellen - gerade weil es dieses Jahr holprig war. Im Straßenfeger haben sich alle sehr gefreut, unsere Spende ist inzwischen schon gesetzt und offenbar haben wir Nachahmer gefunden. Inzwischen gibt es dort viele Spenden zu Weihnachten, weil die Einrichtung auch dank der bunten Socken viel bekannter geworden ist. Das heißt leider nicht, dass das Problem der Wohnungslosigkeit ernsthaft angegangen werden würde. Heute war auch eine Mutter mit Kind da – das Problem der Wohnungslosigkeit greift immer weiter um sich. Das begreife ich auch als Auftrag für uns im nächsten Jahr. Ich reche dabei fest mit euch! Weiterlesen

Der Anstieg an Paketzulieferungen hat spürbar zugenommen. Der Druck auf die Lieferant:innen ist derart hoch, dass sie keine andere Möglichkeit haben, als auf der Goethestraße zu halten. In solchen Situationen hat dies zum einen zur Folge, dass Radfahrendende, die auf dem roten Streifen fahren, diesen verlassen müssen und zum anderen müssen Autos, die überholen wollen, den entgegenkommenden Radverkehr queren, wodurch gefährliche Situationen entstehen können. Zudem wird die Goethestraße vielfach vom Rettungsdienst befahren. Es ist anzunehmen, dass eine systematische Kontrolle seitens der Stadt personell nicht durchgeführt werden kann. Um dennoch den Druck von der Straße zu nehmen, regen wir daher an, einzelne Parkplätze einzurichten, die jeder Autofahrerin und jedem Autofahrer zwar einige Minuten Halt gewährt, aber ein längerfristiges Parken nicht vorsieht, damit letztlich eine sichere Anlieferung von Waren gewährleistet und die Unfallgefahr verringert werden kann. Lediglich als Anregung gedacht, könnten solche Parkplätze auf der Höhe des Stadthauses (insb. für die Anlieferung für den Hotelbetrieb), auf Höhe der Goethestraße 14 (insb. für Arzneimittel) und/oder Höhe Hausnummer 28/30 eingerichtet werden. Daher beantragt Die Linke gemeinsam mit den Grünen und der SPD eingeschränkte Halteverbote in der Goethestraße einzurichten. Weiterlesen

Fabian Beese, Mitglied der Linken, steht am Mittwoch, den 10. September, in Köln vor Gericht. Sein gewaltfreies Engagement für ein grundlegendes Umdenken und möglichst schnelle Maßnahmen zum Klimaschutz wird vom Staat geahndet. Es droht eine Haftstrafe.  Wir bekunden unsere Solidität mit Fabian und hoffen, dass der Rechtstaat seine Motive mitberücksichtigt und ein mildes Urteil fällen wird. Weiterlesen

Die Entscheidung, die Gruppe mit der im Gemeinderat Heeslingen SPD zu verlassen, war mit Sicherheit keine einfache. Jedoch sah ich als gewählter Vertreter der Partei die Linke, keinen anderen Weg, um die von mir durch die Wähler erwartete, gute Oppositionsarbeit zu leisten. In meinen Augen ist Sinn guter Oppositionsarbeit auch alternative Wege in der Kommunalpolitik vorzuschlagen und den Fokus auch auf Themen zu lenken, die mehr die Werte und Ideen meiner Partei, als auch die der Wähler der Partei die Linke repräsentieren. Zu meinem Bedauern, musste ich nach nunmehr 4 Jahren feststellen, dass innerhalb der Gruppe selten der Wille da war auch mal stärker für eigene Ideen und innovative Vorschläge einzustehen. Deshalb ist es in meinen Augen Sinnvoll diesen Weg nun in einer Fraktion mit meinem Ratskollegen, Heiko Pries von Bündnis 90/die Grünen weiter zu beschreiten. Weiterlesen

Am vergangenen Mittwoch, den 02. Juli, tagte der Kreisverband der Linken in Zeven. Sünje Loës berichtete vom Landesparteitag Ende Juni. Stefan Klingbeil stimmte in die Vorbereitungen zur nächsten Kommunalwahl ein, ermutigte neue Genossinnen und Genossen politische Aktionen auszuprobieren, um dann zur Wahl des nächsten Vorstandes überzuleiten. Der geschäftsführende Vorstand wird weitere zwei Jahre von Stefan Klingbeil und Sünje Loës angeführt, Kevin Fröhlich bleibt Schatzmeister und Andreas Dutt wechselt in den geschäftsführenden Vorstand. Ergänzt wird der Vorstand durch die Rotenburger:innen Johanne Kerker, Sebastian Wabnitz und Andy Böwe. Wir haben einen langen Atem und werden gegenüber denjenigen kritisch bleiben, die im Landkreis den Stillstand bewahren möchten und so tun, als sei dies alternativlos. Die festgefahren Strukturen in den Gemeinden und das Abnicken von CDU, SPD und Grünen bei so vielen Entscheidungen stößt uns erheblich auf. Mit uns Linken ist ein Durchwinken von Entscheidungen nicht zu machen. Weiterlesen

Weibliche Genitalverstümmelung – Koordinierung eines kreisweiten Beratungsnetzwerkes zur Versorgung betroffener Frauen Der Landkreis gründet eine Facharbeitsgruppe zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, kurz: FGM) mit dem Ziel Fachärzte, Hebammen, Beratungsstellungen und weitere Institutionen des Landkreises in einem Netzwerk zu bündeln, um die Versorgung von betroffenen Frauen zu fördern. Der Landkreis macht es sich in Absprache mit der Facharbeitsgruppe zur Aufgabe das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen und finanzielle Mittel beispielsweise für (mehrsprachige) Informationszwecke und ggf. Fachtagungen in Zukunft bereit zu stellen. Kreistagsabgeordneten werden die Termine der Arbeitsgruppe bekannt gegeben. Ihnen steht es offen, als Gast an den Terminen beizuwohnen. Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppentreffen werden dem Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit schriftlich vorgelegt und berichtet. Begründung: Etwa 200 Millionen Frauen und Mädchen leben weltweit mit den Folgen weiblicher Genitalverstümmelung. Etwa 100.000 Frauen und Mädchen sind in Deutschland betroffen. Weibliche Genitalverstümmelung ist eine Menschenrechtsverletzung mit körperlichen und psychischen Folgen und in Deutschland zurecht verboten [1]. Die Europäische Union einigte sich Anfang Februar darauf, dass Weibliche Genitalverstümmelung europaweit unter Strafe gestellt werden soll. Im Landkreis Rotenburg (Wümme) gibt es keine konkreten, ausgewiesenen Anlaufstellen für betroffene Frauen und Mädchen. In Flüchtlingsunterkünften, in denen Frauen noch erreichbar wären, bevor Sie andere Räume und Orte beziehen, gibt es keine Erstinformationen zum Thema. Den Beratungsstellen für Familien oder Alleinerziehende und Treffpunkte für Frauen mit Fluchterfahrung fehlen in der Regel die nötige Fachkenntnis in dieser besonderen Thematik. Das Gespräch über das mit Scham behaftete Thema wird in der Regel nicht in Gruppenangeboten gesucht. Um Frauen mit dieser… Weiterlesen

Landrat Prietz möchte bereits in zwei Wochen eine Neufassung der Sport- und Kulturförderung des Landkreises Rotenburg (Wümme) auf den Weg bringen. Die Änderung sieht vor, dass Kommunen weniger Fördermittel für Sportstätten erhalten und keine kulturellen Veranstaltungen unterstützt werden sollen, die von Gemeinden organisiert werden. Die Änderungen könnten bereits für den Haushalt 2026 gelten. Mit den Kommunen wurde offenbar im Vorfeld nicht gesprochen und erstmals am heutigen Tag, dem 04. Juni, den Hauptverwaltungsbeamten mitgeteilt, dass Kommunen in Zukunft keinerlei Fördermittel für kulturelle Veranstaltungen erhalten sollen. Wir finden, dass hier mehr Vorlaufzeit nötig gewesen wäre, um sicher festzustellen, dass hier am falschen Ende gespart wird. Wofür das eingesparte Geld stattdessen verwendet werden soll, ist unbekannt. Aufgrund des Sparzwangs sollen nun Fakten geschaffen werden und das in kürzester Zeit. Wenn es nach Prietz und der CDU geht, soll bereits am 17.06.2025 beschlossen werden, dass die Förderung kultureller Veranstaltungen der Gemeinden in Zukunft eingestellt wird. In Rotenburg musste bereits Abschied genommen werden vom Internationalen Festival der Straßenkünste La Strada. Das kürzlich stattgefundene Heimatgenuss würde damit ebenfalls auf der Kippe stehen. Auch weitere Veranstaltungen im Landkreis, wie der Ahauser Herbst, die Gitarrenwochen in Zeven oder die Kunstmeile in Sittensen wären betroffen. Veranstaltungen, bei denen die Kommunen bereits in der Vergangenheit mit dem Landkreis um finanzielle Förderungen gerungen haben. Die CDU, unter Prietz, läuft Gefahr, damit das kulturelle Angebot im Landkreis massiv zu verringern. Die Kommunen müssen sich mehrfach überlegen, wie sie mit kulturellen Veranstaltungen bei abgespeckten Haushaltslagen umgehen werden. Es ist faktisch eine Belastung der Kommunen und ein Schlag ins Gesicht für die ehrenamtlichen Helfer:innen, die Jahr für Jahr bei den Events – auch denen der Gemeinden – tatkräftig helfen.… Weiterlesen

Am kommenden Sonntag, den 25. Mai lädt die Linke im Landkreis Rotenburg ins Rotenburger Rathaus ein. Zwischen 10:00 und 12:00 Uhr wird Dr. Thomas Goes zum Thema „Armut und Ungleichheit in Deutschland. Wie Menschen darüber denken“ referieren. An den kurzen einführenden Vortrag schließt sich ein Erfahrungsaustausch an. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie richtet sich an alle, die ein grundlegendes Verständnis erhalten möchten, wie Armut in Deutschland entsteht und wie betroffene Menschen diese empfinden. Wir begrüßen ausdrücklich, wenn Erfahrungsberichte geteilt werden. Thomas Goes ist Sozialwissenschaftler an der Universität Göttingen. Sein derzeitiger Arbeitsschwerpunkt ist die Arbeitsmigration in der Fleischindustrie. Goes kandidiert im Juni gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Maren Kaminski für den Landesvorsitz der Linkspartei in Niedersachsen. Weiterlesen

Die Linke in Rotenburg setzt sich für die weitere Aufarbeitung seiner Geschichte im Zuge der Entnazifizierung ein. „In unserem kommunalen Wahlprogramm haben wir für die Umbenennung von belasteten Straßennamen geworben, die einen Bezug zum Nationalsozialismus haben." Indem jetzt die Straßen Hindenburgstraße, Tannenbergstraße und Langemarckstraße umbenannt werden sollen, lösen wir ein Wahlversprechen ein. Denn sie stehen miteinander in Verbindung und gehen auf nationalsozialistische Propaganda zurück.“ so Stefan Klingbeil, Ratsherr in der Kreistadt Rotenburg. Im Zuge des Antrages, bzgl. der Umbenennung von drei Straßen, sollen alle drei Namen einzeln diskutiert und verabschiedet werden. Die jeweiligen Nachweise und Verbindungen sind in den Anträgen erörtert und mit Quellen, zumindest aus dem Stadtarchiv, untermauert. Die Umbenennungen soll in einem Prozess erfolgen. Keine Straße wird von heute auf morgen umbenannt. Bürgerinnen und Bürger, die in den Straßen wohnen, werden aufgerufen, Namensvorschläge der Stadt mitzuteilen. Kosten für die Ummeldung entstehen den Anwohner:innen nicht. Zur Transparenz: Die Fraktionen von SPD Rotenburg und BeGo wurden angefragt, ob sie diesen Antrag mit einreichen wollen. Nachfolgend stehen die drei Anträge zum Herunterladen zur Verfügung. Weiterlesen

Durch eine Anregung einer Rollstuhlfahrerin haben wir zunächst eine Anfrage gestellt und daraus einen Antrag für barrierefreie Altglascontainer geschrieben, der nun im nächsten Fachausschuss beraten wird. Nachdem unser Mitglied Kevin Fröhlich von einer Rollstuhlfahrerin darauf hingewiesen wurde, dass es keine Altglascontainer in Rotenburg gäbe, in denen es eine Einwurfmöglichkeit auf Augenhöhe für Rollstuhlfahrer:innen gibt, haben sich Sebastian Wabnitz und Stefan Klingbeil an die Arbeit gemacht. Sie haben beim Landkreis (der für die Abfallwirtschaft zuständig ist) nachgefragt: Es gibt keine barrierefreien Altglascontainer im Landkreis. Dazu haben wir hier bereits ein Beitrag  gepostet. Damit haben wir uns nicht zufrieden gegeben, telefoniert, gemailt und ein mögliches Verfahren mit den zuständigen Institutionen (Stadt und Landkreis) besprochen. Der Landkreis ist zuständig, eine Kommune kann allerdings Kriterien an den Landkreis mitteilen. Und genau das wollen wir mit unserem Antrag umsetzen! Am 10. Februar - 18:30 Uhr -  wird unser Antrag, den wir gemeinsam mit Grünen und Sozialdemokraten einbringen, behandelt. Weiterlesen

Am Samstag ging es nach einer super Einführung von Rainer Benecke aus Hamburg auch endlich an die Haustüren. Wir wollen wissen, wo bei euch der Schuh drückt! Ob marode Gehwege, Probleme mit den Vermietern oder Zukunftsängste, wir hören zu und helfen wo wir können. Natürlich wollen auch über die Positionen unserer Partei zum Bundestagswahlkampf informieren. Mit unserem Ratsherrn Stefan Klingbeil gehen eure Probleme in Rotenburg bis ganz nach oben. In unserer ersten Runde haben wir bereits 63 Haushalte besucht und das war nur der Anfang! Falls ihr nicht auf uns warten wollt bis wir bei euch vorbei kommen, schreibt uns gerne auch hier! Weiterlesen

Eure bunten Socken wurden übergeben

Sünje Loës

Wieder ist ein Jahr vergangen und wieder einmal war das Ergebnis überwältigend. Kurz vor Weihnachten haben wir die Ergebnisse eurer Zeit und Mühen in Zeven und Rotenburg eingesammelt und übergaben sie dem Straßenfeger, damit es zu Weihnachten auch bei denen die am Wenigsten haben einen Grund zur Freude gibt. Und für all diejenigen, die ihre Strickwaren noch nicht abgeben konnten - wir haben nicht vor, diese liebgewonnene Tradition im kommenden Jahr aufzugeben. Und Socken halten sich wahrscheinlich eine Weile. Weiterlesen